Meine Packliste

Beim Packen gilt: weniger ist mehr. Und obwohl man schon versucht, wenig mitzunehmen, bleibt vieles auf der ganzen Reise unbenutzt. Hier also mein Versuch, mit möglichst wenig Gepäck zu reisen und ein kleiner Einblick zu meinen Gedanken. Die Packliste soll später auch als Auflistung meines Equipments für Grenzübergänge dienen, daher führe ich sie in englischer Sprache und hinterlege zu so ziemlich allem die Geldwerte und teilweise auch die Seriennummern.

Zunächst also das Nötigste wie Kleidung, Unterkunft, Verpflegung und Gesundheitsthemen. Kleidung ist wohl das, was ich bisher am häufigsten und in der Menge deutlich zu viel eingepackt habe, dieser Punkt wird also recht rigoros klein gehalten – so werde ich voraussichtlich nur einen Satz Motorradkleidung mitnehmen und in warmen Gebieten dann die Innenfutter herausnehmen, anders als es hier in der Tabelle noch steht. Die Boots werden gleichzeitig meine Motorradstiefel, sodass ich nur noch ein Paar normale Schuhe mitnehme. Ansonsten werde ich 2-4 Sätze normale, schnell trocknende Kleidung mitnehmen, wovon einer als reine Motorradklamotte deklariert und falls nötig von einem Tag auf den nächsten gewaschen wird.

Für Unterkunft und Verpflegung nehme ich das Nötigste mit – das gesamte Kochequipment passt in eine 6l Sturzbügeltasche. Auch beim Zelt versuche ich minimalistisch zu bleiben, ein bisschen Platz braucht das dann aber ja leider doch immer. Alle Sanitärprodukte und Arznei sollten in einen normalen Kulturbeutel passen.

Ähnlich geht es beim Motorrad weiter, ich versuche wenig mitzunehmen und trotzdem für Wartungsarbeiten, eventuelle Pannen und kleinere Reparaturen gut vorbereitet zu sein. Da ich alle 1-2 Wochen genauer übers Motorrad schauen und ein bisschen Pflege betreiben will, brauche ich aber doch einiges.

Die bisherige Auflistung ist vermutlich noch zu groß, ich werde mich nochmal genauer mit dem Motorrad und den notwendigen Werkzeugen befassen und extra für die Reise ein angepasstes Bordwerkzeugset packen. Dieses passt dann vermutlich leider nicht mehr in die kleine Werkzeugbox der Transalp, darf sich aber den Platz mit ein paar anderen Dingen in einer 6l Sturzbügeltasche teilen.

Hier nicht weiter aufgeführt sind alle technischen Geräte, die ich zur Sicherheit oder Dokumentation mitnehmen werde. Dabei ist mein Ansporn, die Reise zuallererst selbst zu erleben und nur nebenbei nur soviel zu machen, dass es meinen Alltag nicht wirklich beeinflusst. Wenn überhaupt wird es also automatisierte Zusammenschnitte von Videos und Bildern geben, ich lege mehr Fokus aufs direkte Erlebnis und dieses in Worten hier in Blogform festzuhalten. In Volumen ist mein Ziel, alles technische Equipment im Tankrucksack oder einer Hälfte des Topcases unterkriegen zu können.

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