Jetzt wurde es endlich ernst – auf mich allein gestellt fuhr ich früh um 7:30Uhr los, ich wollte den Tag ja nutzen. Der Plan: Dänemark in der Länge durchfahren, möglichst viel am Strand entlang – angeblich gibt es sogar Stellen, an denen man AUF dem Strand fahren darf, habe leider keine gefunden..
Auch ansonsten gaben die Straßen leider nicht allzuviel her. Die Landschaft ist zwar ganz nett, jedoch provozieren sie keine Kurven – was das Fahren recht eintönig macht.
So bin ich wenigstens zum nördlichsten dänischen Punkt gefahren, nach Skagen. Hier steht ein netter Leuchtturm und ganz viele Touristen (nicht auf dem Bild):

Die Sachs und der Leuchtturm (Skagen)
Von dort waren es nochmal gute 50km bis zur Fähre in Hirtshals.
Am Hafen angekommen, musste ich erstmal warten, bis ich überhaupt aufs Gelände fahren durfte; also war wieder Zeit, das ein oder andere Foto der (industriell angehauchten) Aussicht zu machen:
Industrie am Strand
In der Warteschlange angekommen, verteilten sich dank des Küstenwinds meine gesamten Papiere fürs Boarding auf dem Warteplatz, doch die vielen freundlichen Motorradfahrer aus aller Welt (ja, wirklich!) halfen mir beim Einsammeln, und so ging nur einige Werbebroschüre verloren, was ich verkraften konnte…
Auch beim Verzurren der Maschinen war man sich gern gegenseitig behilflich – wenn auch nicht ganz uneigennützig, denn die Motorräder standen unter Deck so eng, dass jede fallende Maschine mindestens eine weitere beschädigt hätte..
Nach einer doch recht ruppigen Überfahrt kam ich dann Abends in Kristiansand an, und hatte nurnoch einen Gedanken: Ich muss einen Zeltplatz finden. Da in Norwegen alles generell sehr gut ausgeschildert ist, habe ich dafür auch garnicht lange gebraucht und eine knappe halbe Stunde später stand mein Zelt.
Tipp: nächstes Mal ein Zelt, das ohne Heringe steht!
Darin hatte ich zwar sehr viel Platz, doch schon jetzt störte mich die lange Zeit, die ich zum Auf- und Abbauen benötigte.
KM-Stand: 46.501
Route: Flensburg – Dänemark – Hirtshals – Kristiansand
