Scheinbar hatte ich mir am Vortag zuviel zugemutet, denn als ich um 9 Uhr wach wurde – es regnete – drehte ich mich um und schlief weiter bis 13 Uhr, als mich der Betreiber des Campingplatzes weckte.
Die Wolken hatten sich verzogen und auch meine schlechte Laune war wie weggeweht – voller Tatendrang packte ich schnell zusammen und fuhr los. So unspektakulär der erste Teil des Tages war, so aufregender war der Rest – die Sognefjellsvegen erwiesen sich als regelrechte Rennstrecke, die durch einen aussichtsstarken Gebirgspass noch aufgewertet wurde. Den ganzen Tag Sonne satt, da lief der Kilometerzähler auch gleich ganz anders.

Sognefjellsvegen, kurz vorm Tal
So bin ich auch erst sehr spät eingekehrt – ein weiteres Mal in einem Hotel, da die Wetterprognose für die folgenden Tage wenig Sonne, dafür aber mehr Wasser versprach, wodurch ich mich jedoch nicht aufhalten lassen wollte.
KM-Stand: 48.281
Route: Mittet – 660 bis Afarnes – 64 bis Andalsnes – E136/E6 bis Otta – 15 bis Fossbergom – 55 (Sognefjellsvegen) bis Sogndal, auf Hotelsuche bis Hermansverk
